Dr. Bernd Buchholz
Herr Kollege Hölck, ich bin immer bereit einzusehen, dass es Leute gibt, die anders agieren als Menschen, die sich zum Beispiel mit ihren Wohnungsunternehmungen im sozialen Bereich engagieren. Aber ist es dann nicht auch für Sie nachdenkenswert, dass sich gerade diejenigen im sozialen Wohnungsmarkt, in den Genossenschaften gegen die Kappungsgrenzenverordnung aussprechen und sagen, dass auch ihnen die Umlage der Kosten für die Ermöglichung der Instandhaltung und Modernisierung auf die Mieten erschwert und erheblich verändert wird? Ist das nicht wenigstens des Nachdenkens wert? – Nachdenkenswert ist vieles. Aber, Herr Kollege Dr. Buchholz, es ist auch nachdenkenswert, dass wir in Schleswig-Holstein mit einer durchschnittlichen Bruttomiete von 8,02 Euro pro Quadratmeter beim Vergleich der Länder der Bundesrepublik Deutschland an sechster Stelle stehen, während wir beim Vergleich des durchschnittlichen Bruttoeinkommens mit 3.402 Euro an elfter Stelle stehen. Das ist zu hoch. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass der Mietanstieg gedämpft wird. (Dr. Bernd Buchholz [FDP]: Darf ich noch eine Frage stellen?) Sie können noch eine Frage stellen, gerne. (Christopher Vogt [FDP]: Dann brauchen wir eine stärkere Wirtschaft und mehr Wohnungsbau!)
