Christopher Vogt
Am liebsten monatlich!) – Auf der anderen Seite, Frau Kollegin: Einen Notkredit zur Bewältigung der Sturmflutfolgen nur deshalb abzulehnen, weil wir in den beiden Vorjahren bereits Notkredite für Coronapandemie und Ukrainekrieg aufgenommen haben, wäre auch unangemessen. (Annabell Krämer [FDP]: Ist ja noch Geld da!) Alle drei Krisen, die uns in den letzten drei Jahren getroffen haben, sind nun wirklich nicht im Geringsten von der Landespolitik zu verantworten. Bei einer Naturkatastrophe haben wir den klassischen Fall für einen Notkredit, wie er in der Verfassung vorgesehen ist. Das ist hier durchaus gegeben. (Annabell Krämer [FDP]: Sind ja noch Gelder über! – Zuruf Serpil Midyatli [SPD]) Deswegen wollte ich, ähnlich wie der Ministerpräsident, anregen, dass wir in den nächsten Tagen zwischen allen Fraktionen Gespräche über die Finanzierung der Hochwasserhilfe führen, um möglichst bis zur regulären Landtagstagung im November 2023 eine fertige Lösung zu haben. (Beifall CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Thomas Losse-Müller [SPD] und Serpil Midyatli [SPD]) – Ich freue mich. – Meine Damen und Herren, gerade mit Blick auf die letzten Jahre mit Pandemie und Kriegsfolgen wünschte man sich einerseits wirklich, dass wir solche Krisenzeiten wieder hinter uns lassen und zur Normalität zurückkehren könnten. Andererseits haben wir in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren bewiesen, dass wir krisenfest sind, dass wir auch extreme Situation meistern, dabei zusammenstehen und unseren Optimismus nicht verlieren. Eine Sturmflut gehört zu den Herausforderungen, denen wir schon seit Jahrhunderten in Schleswig-Holstein trotzen. Ich bin mir sicher: Das wird uns auch dieses Mal wieder gelingen. – Glück auf! (Beifall CDU und vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
