Christopher Vogt
Liebe Frau Ministerin, über die Rechtslage sind wir uns einig, deswegen wollen wir sie ja an die Lebensrealität anpassen. Das ist ja der Sinn des Antrags. Ich stimme Ihnen zu, dass die Eröffnung eines Taschengeldkontos keine tägliche Angelegenheit ist. Es geht nicht darum, dass jeden Tag ein neues Konto eröffnet werden kann, sondern darum, dass man im Streitfall leichter an ein Taschengeldkonto kommt, damit man an das Taschengeld täglich herankommen kann und damit täglich umgehen kann. Das ist doch eine tägliche Angelegenheit. Es geht nicht um die Eröffnung des Kontos, sondern darum, dass man täglich mit dem Geld umgehen kann, damit man das wie andere Kinder lernt. Es geht uns darum, das im Streitfall zu erleichtern. Das ist doch eine tägliche Angelegenheit und passiert nicht nur einmal. (Beifall FDP, SPD und SSW) – Die Auszahlung des Taschengeldes und der Umgang mit dem Taschengeld sind eine alltägliche Angelegenheit, aber die Eröffnung eines Kontos geschieht nur einmal. Das sind zwei rechtlich getrennte Vorgänge.
