Serpil Midyatli
Ich erlaube keine Zwischenfragen dazu, denn es geht hier gar nicht darum, Argumente auszutauschen, sondern darum, uns ständig vorzuwerfen, dass wir hier unsere Hausaufgaben nicht machten. Sehr geehrte Frau Kollegin Katja Rathje-Hoffmann, Sie wissen es doch genau, und das habe ich Ihnen damals bei der Kitareform schon deutlich gesagt: Es reicht nicht, die Schülerinnen und Schüler an den Schulen zu zählen und dann zu sagen, wie toll wir ausbilden. Die kommen nachher alle in die Kitas und Krippe? Wir wissen doch jetzt schon, dass zwei Drittel von denen die Kita und die Krippe in Schleswig-Holstein niemals von innen sehen werden. Das wissen wir doch, das reicht auch nicht. Was glauben Sie, wohin die tollen Schülerinnen und Schüler, die insbesondere im Kreis Pinneberg ausgebildet werden, gehen? Nach Hamburg, weil sie dort besser bezahlt werden. Hören Sie auf, den Leuten Sand in die Augen zu streuen!
