Dr. Heiner Garg
Immer gerne, wenn es hilft. (Werner Kalinka [CDU]: Ich wollte nur fragen, ob Ihre Antwort auf meine Frage zu Ende ist und ich mich wieder hinsetzen kann!) – Ja, selbstverständlich. – Falls es untergegangen ist, Herr Kollege Kalinka: Ich habe Ihnen in der Frage bezogen auf den Landtagsantrag, den Sie ja zur sektorenübergreifenden oder sektorenverbindenden Versorgung gestellt haben, völlige Gestaltungslosigkeit oder auch den Unwillen zur Gestaltung und ein völliges Versagen vorgeworfen, und bei diesem Vorwurf in dieser Frage bleibe ich auch, (Beifall FDP, SPD und SSW) weil Sie nicht einen einzigen – nicht einen einzigen! – Vorschlag präsentieren, nicht einen. Dabei gäbe es eine ganze Menge. Man könnte sich die Frage der Vergütungssysteme stellen. Mit der Innenministerin kann man ja reden. Man könnte mit ihr gut über die Stärkung der kommunalen Versorgungszentren reden; das wäre ein weiterer Punkt gewesen. Sie hätten eine solche Bandbreite und solche Möglichkeiten, zu gestalten. Was tun Sie? Sie lassen einmal aufschreiben, dass Sie Sektoren verbinden wollen und dass Sie eine sektorenübergreifende Versorgung gut finden. – Ja, wie soll denn die Opposition darauf reagieren? Soll sie es auch toll finden und sagen: „Ja, finden wir auch; lasst uns darüber abstimmen“? Nein, Herr Kalinka, das ist nicht die Rolle der Opposition in einem Parlament! Parlamente sind dazu da, um in der Sache um die beste Idee zu streiten, und ich finde es gut, dass wir das heute tun. (Beifall FDP, SPD und SSW)
