Christopher Vogt
Das muss alles vom Bund kommen!) Meine Damen und Herren, das, was Sie tun, reicht nicht. Das, was Sie bisher verabredet haben, reicht nicht. Da nutzt auch der theatralische Auftritt von Monika Heinold in der letzten Plenartagung nichts, in der sie tobend hier am Pult stand und erzählt hat, wie gut das alles ist. Leute, 2 Millionen Euro in diesem Jahr extra, das reicht nicht für eine zukunftsfeste Krankenhausinfrastruktur. (Beifall FDP, SPD und SSW) Meine Damen und Herren, lassen Sie mich noch kurz auf den zweiten Aspekt der patientenzentrierten Versorgung eingehen: Wie macht man das? Sie haben eine Zweidrittelmehrheit in diesem Parlament. CDU und Grüne haben eine Zweidrittelmehrheit in diesem Parlament, und Sie geben jeden Gestaltungsanspruch in dieser Frage auf. (Beifall FDP, SPD und SSW) Sie formulieren eine Grußadresse, in der Sie sagen, dass Sie eine sektorenübergreifende Versorgung gut finden. Toll, das finde ich auch. Und was ist die Konsequenz? Was machen Sie? (Zurufe: Nix!) Welchen Vorschlag haben Sie unterbreitet? Keinen einzigen. Auf anderthalb Seiten beschreiben Sie, dass Sie das gut finden. Meine Damen und Herren, die Opposition erledigt gerne hier die Arbeit, sehr gerne. (Beifall FDP, SPD und SSW) Wir machen Ihnen einen konkreten Vorschlag. Das gab beziehungsweise gibt es unter anderem in Spanien und der Schweiz schon. Den Vorschlag können Sie gut finden, den können Sie schlecht finden, den können Sie ablehnen; aber ersparen Sie uns doch bitte in Zukunft solche Konteranträge, in denen absolut nichts drinsteht. Nichts! Unsere Aufgabe als Parlamentarierinnen und Parlamentarier ist, Ideen zu entwickeln, wie wir die Versorgung weiterentwickeln und zukunftsfähig machen können. Leider haben Sie, jedenfalls bei diesem Thema, komplett versagt. Sie können sich unserer Initiative gerne anschließen. – Herzlichen Dank. (Anhaltender Beifall FDP, SPD und SSW)
