Christopher Vogt
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich verspreche Ihnen eines: Ich schreie Sie auch nicht an, das überlasse ich anderen. Frau Heinold, Lautstärke ersetzt keine Lösung. (Beifall FDP, SPD und SSW) Denn das, was Sie hier gerade behauptet haben, das wird in den nächsten Wochen und Monaten und darüber hinaus noch zu klären sein. Sie haben gerade behauptet, die 220 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren von Land und Kommunen, das sei ein Drittel der Lücke, die da geschlossen werde. Ich bin überrascht, dass Sie heute behaupten, bis 2030 (Christopher Vogt) gebe es eine Lücke in Höhe von 660 Millionen Euro. Frau Heinold, das werden wir uns ganz genau anschauen. (Tobias Koch [CDU]: Das ist die Lücke, die Heiner Garg in der letzten Legislatur mit beschlossen hat!) – Der Kollege Garg hat gerade darauf hingewiesen, wie die Lage ist, Herr Koch, und wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat. Frau Heinold, das war jetzt viel Lautstärke, weil Sie sich unter Druck gesetzt fühlen, aber ich sage Ihnen, das Problem wird Ihnen schon sehr bald auf die Füße fallen, wenn Sie da mit diesen dünnen Lösungen rangehen. Das wissen Sie auch. Deshalb haben Sie uns eben auch so angeschrien. Gute Reise nach Berlin! Vielleicht holen Sie da ja etwas für das Land heraus. – Vielen Dank. (Beifall FDP, SSW und Thomas Losse-Müller [SPD])
