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Werner Kalinka

CDU 15.12.2022 Sitzungen 20/14

Ich würde gern etwas sagen. Zu Ihnen sage ich gleich auch etwas. (Werner Kalinka) (Beifall CDU) Herr Kollege Garg, Sie haben gesagt, wir seien dabei, die Kitareform an die Wand zu fahren. Was ist das eigentlich für ein Spiegelbild einer eigentlich guten Arbeit? Wir reden heute über Sprachkitas und über Helfende Hände. Sie können doch nicht ernsthaft der Meinung sein, das würde diese hervorragende Leistung in Frage stellen. Das erschließt sich mir nicht. (Zuruf Dr. Heiner Garg [FDP]) Frau Abgeordnete Schiebe, nun zu Ihnen und dazu, was Sie zum Thema Sprachkitas gesagt haben. Das ganze Problem wäre doch gelöst gewesen, wenn der Bund an seiner Förderung festgehalten hätte. Dorthin ist die Kritik zu richten, aber doch nicht an uns. (Beifall CDU) Wir sind diejenigen, die das ausgleichen müssen, aber doch nicht anders herum. Noch einmal ganz deutlich: Es geht in keiner Form um eine Absenkung von Standards. Es geht ausschließlich darum, da wir nicht genug Fachkräfte haben – das müsste eigentlich auch der Kollege Garg einräumen –, eine Lösung zu finden, um Angebote zu schaffen, damit entsprechende Personalmöglichkeiten und -kapazitäten da sind. Nur darum geht es. Stünde hingegen eine Qualitätsabsenkung im Raum, dann griffe die Fachaufsicht sofort ein. Es hat auch niemand die Absicht, so etwas zu tun. Vielmehr sind Helfende Hände eine gute Möglichkeit, all jene, die die Chance haben, jemanden einzustellen, der dies vor Ort machen kann, als Unterstützung und Ergänzung für die Fachkräfte zu nehmen. Dagegen ist nicht das Geringste einzuwenden, sondern das ist eine gute Lösung. (Beifall CDU und vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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