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Dr. Heiner Garg

FDP 24.11.2022 Sitzungen 20/11

– Herr Dolgner, ich bin sehr dafür, dass wir auf diesem Weg genau zu dem Stadium kommen, dass wir mit Corona wie mit anderen schwerwiegenden Atemwegserregern auch umgehen. Ich hoffe jedenfalls, dass Sie mit einer Grippe, die im Übrigen nach wie vor aus meiner Sicht in ihrer Auswirkung komplett unterschätzt wird, wenn es Sie schwer trifft, sich hoffentlich auch nicht mutig zur Arbeit schleppen, sondern selbstverständlich zu Hause bleiben, entsprechend therapiert und – Frau Kollegin Pauls – auch von Ärztinnen und Ärzten entsprechend krankgeschrieben werden. (Zurufe SPD) – Ich habe Ihre Frage noch gar nicht beantwortet. Ich glaube, dass es deshalb auf dem Weg, den ich beschrieben habe, gerade vor dem Hintergrund, dass sich jetzt richtigerweise einzelne Länder auf den Weg machen, richtig ist, im Zuge der Verhandlungen mit der KV – da kann man auch die Ärztekammer, die hat eine Ethikkommission, mit ins Boot nehmen – die Ärztinnen und Ärzte dafür zu sensibilisieren, in denen von Ihnen geschilderten Fällen, nämlich infiziert, aber symptomfrei oder auch oligosymptomatisch, die Krankschreibung zu erleichtern, selbstverständlich. Alle anderen Fälle sind übrigens im Flickenteppich, den wir bedauerlicherweise über das IfSG haben, geregelt. So ist zum Beispiel die Pendelei zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein im IfSG geregelt. Innerhalb Schleswig-Holsteins ist es das durch das IfSG nicht, wenn der Absonderungserlass entsprechend aufgehoben wird.

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