Christopher Vogt
Liebe Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich halte Sie nur ungern weiter von der Mittagspause ab, aber, Frau Ministerin, in allem Ernst! Ich kenne Ihren Text der letzten Monate inzwischen ganz gut: Der Bund ist ganz furchtbar, Sie sind super, man hat Sie zu loben. (Beifall FDP und SPD) Ich habe verstanden, dass ich ein völlig anderes Parlamentsverständnis habe als Sie, nämlich dass wir Fragen stellen und Vorschläge machen. Frau Ministerin, Sie können sich hier nicht so angefasst hinstellen, keine Fragen zulassen und sagen, wir skandalisierten das, was Sie tun. – Davon sind wir weit entfernt. Sie blamieren sich selbst vielleicht, wir skandalisieren gar nichts. Das will ich einmal sehr deutlich sagen. Dieser Vorwurf in Richtung Opposition ist peinlich. Das machen wir nicht. (Beifall FDP und SPD) Wir machen konstruktive Vorschläge, und wir stellen Fragen. Ich verspreche Ihnen: Wenn an Silvester – wie Sie prophezeit haben – alle Schulträger ihren Antrag eingereicht haben, dann lobe ich Sie öffentlich, damit es für Ihr Seelenheil auch gut ist. (Beifall und Heiterkeit FDP, vereinzelt SPD und CDU)
