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Jette Waldinger-Thiering

SSW 24.11.2022 Sitzungen 20/11

Sehr geehrte Landtagspräsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geschätzter Kollege Christopher Vogt, ich war ja schon in der letzten Wahlperiode als Abgeordnete für Bildung zuständig, ich habe gerade nachgeguckt: Ich habe mindestens sechs- (Jette Waldinger-Thiering) mal zum DigitalPakt gesprochen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Kleine Anfragen ich gestellt habe. Wir stehen heute genau da, wo wir letztes Jahr standen, wo wir Anfang des Jahres standen. Wenn man sich die Zahlen bis zum Sommer anguckt, stellt man fest, dass nur 25 Prozent der Mittel für die Basisdigitalisierung abgeflossen sind. Es hat sich nach wie vor nicht besonders viel getan. Woran liegt das? Es ist von Anfang an kritisiert worden, dass der Schulträger einen Medienplan erstellen muss. Das war für viele Schulen und Schulträger eine riesengroße Herausforderung. Die Kostenbeteiligung, die in Schleswig-Holstein fünf Prozent höher ist als in anderen Bundesländern, war auch ein Problem. Aber noch viel schlimmer ist, dass nicht alle Schulen in Schleswig-Holstein über einen Breitband- oder Glasfaseranschluss verfügen und nicht alle Schulen in Schleswig-Holstein über ein stabiles Wlan-Netz verfügen. (Tobias Koch [CDU]: Genau, das soll doch gemacht werden!) – Ja, wie viele Jahre sind wir damit schon beschäftigt? Das dauert alles viel zu lange! Das ist die Basis, damit man in der Schule überhaupt vernünftig arbeiten kann. Jetzt heißt es, die Coronakrise habe uns bei der Digitalisierung um etliche Jahre nach vorn gebracht. Das war bis zu den Sommerferien auch ziemlich richtig. Wenn wir jetzt in die Schulen gehen, stellen wir aber fest, dass viele Lehrer ihre Endgeräte nicht in Gebrauch haben; die liegen verstaubt in den Schränken, weil sie nicht die Software aufspielen dürfen, die sie benötigen und mit der sie arbeiten. (Werner Kalinka [CDU]: Woher wissen Sie das denn? – Zuruf: Die kennt sich aus! –

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