Werner Kalinka
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Mir sind zwei Bemerkungen nach den Beiträgen der Kollegen wichtig. Erstens. Herr Kollege Heiner Garg, wir werden natürlich den Weg der Investitionen in Schleswig-Holstein fortsetzen. Dazu gibt es doch gar keine Alternative. Wir haben eine Reihe von Projekten, die vorliegen, und auch entsprechende Aussagen klar im Koalitionsvertrag. Allerdings – es ist mir wichtig, dass das deutlich wird – unterhalten wir uns über Anträge und Erwartungen, die ein Volumen von deutlich über 500 Millionen € haben – damit wir miteinander auch die Größenordnung kennen und nicht der von Ihnen sicherlich nicht gewollte Eindruck entsteht, als wäre es keine solche Größenordnung. Es handelt sich um eine ganz erhebliche Größenordnung, die in diesem Land mit den vorliegenden Anträgen und Erwartungen gegeben ist. Mit den Baukostensteigerungen, fürchte ich, werden wir eher über eine Milliarde Euro sprechen müssen als über die deutlich über 500 Millionen Euro. Zum Zweiten: Frau Kollegin Pauls, Sie fragen nach der Haltung der Landesregierung. – Da kann man eigentlich gar nichts mehr zu sagen. Die Frau Ministerin hat – sogar detailliert – vorgetragen, welche Konzepte, Vorschläge und Maßnahmen sie bereits in die Wege leitet, fortsetzt und umsetzt. (Birte Pauls [SPD]: Die Haltung!) Wie man das in einem Beitrag so ignorieren und nicht zur Kenntnis nehmen wollen kann! Alles, was möglich ist, wird von der Landesregierung und der Gesundheitsministerin gemacht. Das hat sie soeben detailliert vorgetragen. Das sollten Sie zumindest (Werner Kalinka) respektieren und anerkennen. – Ich danke für die Aufmerksamkeit. (Beifall CDU, Malte Krüger [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] und Silke Backsen [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])
