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Christopher Vogt

FDP 29.09.2022 Sitzungen 20/8

Lieber Herr Kollege Vöge, vielen Dank. Da Sie als kundiger Fachmann bekannt sind: Welche Informationen fehlen Ihnen denn konkret noch? (Heiterkeit und Beifall FDP) – Das kann ich nicht genau sagen, weil die Informationen bisher nicht vorliegen. (Beifall Eka von Kalben [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] – Lachen FDP) Wir werden beraten. Das ist doch klar. Wir werden, weil wir diese Strategie erarbeiten wollen, mit den Vertretern im Wirtschaftsausschuss grundsätzlich sprechen. Das findet dann auch in der Öffentlichkeit statt. Das ist gut so, dass sich alle Bürgerinnen (Rasmus Vöge) und Bürger und diejenigen, die es besonders interessiert, dann in so einer Befragung in einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses und vielleicht auch in einer zweiten Sitzung ein umfangreiches Bild der Situation machen können. Ich möchte die wehrtechnische Industrie nicht gegen andere Industriezweige aufrechnen, aber es sollte doch klar sein, dass die wehrtechnische Industrie für Deutschland nicht nur wichtig, sondern überlebenswichtig ist. Das sagt sich so leicht und wird politisch dennoch nicht immer gelebt. (Beifall Dr. Bernd Buchholz [FDP]) Auch wenn das Bewusstsein für die Bedeutung dieses Industriezweigs in letzter Zeit wieder gewachsen ist, ist für die CDU trotzdem klar: Die Industrie kann mit ihren Herausforderungen nicht alleingelassen werden. Es ist in unserem Interesse, die Arbeitsplätze hier in Schleswig-Holstein zu erhalten. Es ist in unserem Interesse, die Unternehmen im Wettbewerb um die 100 Milliarden Euro zu unterstützen und erfolgreich zu begleiten, damit am Ende die Soldatinnen und Soldaten – denn um die geht es – mit dem bestmöglichen Material in den Einsatz gehen können. – Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass Sie dem zustimmen können. (Beifall CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP)

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