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Dr. Bernd Buchholz

FDP 01.09.2022 Sitzungen 20/5

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Lieber Lukas Kilian, an einigen Stellen ist das, was Sie sagen, nicht von der Hand zu weisen. Auch wir haben damals bei Corona in bestimmten Teilen reagiert. Es ist auch richtig, in bestimmten Teilen zu reagieren. Aber es ist auch richtig, in bestimmten Teilen zu agieren. Auch das haben wir damals getan. Die Idee eines Mittelstandssicherungsfonds für die Touristikbranche ist nicht entstanden, nachdem die Bunderegierung Soforthilfeprogramme entwickelt hatte, sondern diese Idee ist vorher entstanden – durch uns in Jamaika. Wir haben sie parallel mit dem Soforthilfeprogramm aufgelegt. Dann haben wir anschließend im Soforthilfeprogramm nachgebessert, weil die Unternehmen mit über zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht bedacht worden waren. Vorher hatten wir eine klare Vorstellung davon, wo das konkreteste Problem bei uns im Land lag, nämlich insbesondere in der Tourismusbranche, bei den Hoteliers, den Hotels, die wir geschlossen hatten. Diese benötigten eine besondere Form der Unterstützung. Dieses Programm haben wir sofort auf den Weg gebracht. Es ist möglich. Es geht um solche Ideen. Solche Ideen – ich bleibe kurz beim Tourismus, dann gehe ich von diesem Pult weg –, die in Bezug nehmen, was für diejenigen, die es betreffen, wirklich wichtig ist, sollten berücksichtigen, wie deren Lage tatsächlich ist. Hoteliers und Touristikern den Vorschlag zu machen, ihre Spa-Bereiche im Winter zu schließen, ist wirklich irre. Das ist gegen jede Idee, wie in einem Tourismusland im Winter diejenigen überleben könnten, die vom Tourismus leben. Das ist irre. Solche Vorschläge braucht kein Mensch. (Beifall FDP, SPD und SSW)

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