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Jessica Steiner

CDU 16.09.2026 Sitzungen 8/33

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen! Ich nenne ein Beispiel: eine Sächsin, Jahrgang 1965, mit 17 Jahren hat sie ihre Ausbildung angefangen, nach 1990 Arbeitslosigkeit und dann einen Neuanfang erlebt. Sie arbeitete schnell weiter, wenn auch nicht in ihrem Ausbildungs- oder Traumberuf. Sie zieht ein Kind groß und pflegt später ihre Eltern. Heute ist sie 61 Jahre und sagt vielleicht mit Blick auf die aktuelle Rentendebatte: Ich habe früh angefangen zu arbeiten, ein Leben lang meinen Teil geleistet. Warum soll ich länger arbeiten, weil die Politik das System nicht rechtzeitig zukunftsfest gemacht hat? Das müssen wir sehr ernst nehmen; denn es tangiert das Systemvertrauen, das momentan stark abnimmt. Lebensleistung verdient Anerkennung, aber Lebensleistung gibt es nicht nur für eine Generation. Schon beim Aufbau unseres heutigen Rentensystems wurde der Generationenvertrag über drei Generationen gedacht: die Älteren, die Erwerbstätigen und die Kinder. Genau diese dritte Generation dürfen wir heute nicht vergessen. Ich habe vor neun Monaten schon einmal gesagt: Wir müssen die demografische Realität einbeziehen. – Jetzt versagt gerade meine Technik, ich entschuldige mich. Die Technik hat sich gerade komplett aufgehangen. Es funktioniert leider nicht. (Zuruf AfD: Zu Protokoll geben!) Ich glaube, ich muss es zu Protokoll geben; es tut mir leid. (Beifall CDU, SPD und Die Linke) Dritter Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe: Wir hörten für die CDU-Fraktion Frau Abg. Steiner. Als Nächster spricht für die AfD-Fraktion Herr Abg. Wendt.

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