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Katja Meier

GRÜNE 25.06.2026 Sitzungen 8/31

Okay, dann kann ich eine weitere Frage stellen. Durch den eingeschränkten Ausbau kann die Anbindung des Fernverkehrs, die immer Ziel gewesen ist, so ja nicht stattfinden. Jetzt ist davon die Rede, dass lediglich drei Fernverkehrszüge pro Tag fahren können. Wie kann Sie das an der Stelle zufriedenstellen, auch vor dem Hintergrund Ihrer gestrigen Ausführungen, dass diejenigen, die das weiter fordern, „in Schönheit sterben“? (Heiterkeit Katja Meier, BÜNDNISGRÜNE) Das habe ich mir gemerkt. Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung: Ja, das haben Sie sich gemerkt, Frau Abgeordnete; das habe ich mir schon fast gedacht. Sie waren ja sofort sehr empört. Doch ich muss es mal so sagen: Erstens muss jemand diese Strecke bestellen. Das ist nicht der ZVMS, sondern das ist die Deutsche Bahn. Zweitens müssen wir an der Stelle auch sagen: Wenn die Deutsche Bahn an den Tagesrandzeiten auch Fernverkehrszüge bestellen möchte, wird das wahrscheinlich sogar möglich sein. Und drittens ist es das, was mit es diesem „In-Schönheit-Sterben“ zu tun hat. Mir wurde ganz klar gesagt: Wenn alle halben Stunden, möglicherweise in den wichtigen Zeiten, in denen ich an den Hub nach Leipzig muss, ein Nahverkehrszug unter einer Stunde fährt, dann ist es für die Region vor allem wichtig, dass sie in der engeren Taktung schneller nach Leipzig kommt. Das sind die Kompromisse, die man machen muss. Nochmals sei gesagt: Ich hätte auch gern 1,3 Milliarden. Dann hätte man immer noch keinen Fernverkehr. Denn wir sehen ja hier in Sachsen, wie sehr ich mich dagegen wehre, wenn bestimmte Fernverkehrshalte wegfallen. Ich erinnere an Riesa. Das sind Dinge, die die Bahn in ihrer Eigenwirtschaftlichkeit entscheidet und entscheiden muss. Sie ist eigenwirtschaftlich, und sie darf nicht unwirtschaftlich fahren. Es wird immer auch ein politisches Ringen darum sein, was möglich ist und was nicht. Wie gesagt, drei Fernverkehrszüge sind das Dreifache von dem, wie es heute ist. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Damit ist die Redezeit abgelaufen. Wir kommen zur Fraktion Die Linke. Kollegin Nagel an Mikrofon 1, bitte schön.

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