Albrecht Pallas
Das schaffe ich, Herr Präsident. Frau Staatsministerin, wie ist der aktuelle Sachstand beim Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen – wenn Sie uns dazu eine kurze Auskunft geben könnten? Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung: Herzlichen Dank für diese Frage. Der Verein ist aktuell in Gründung. Wir sind in einem sehr engen Austausch mit dem BMWSB, das als Ressort für das Forschungszentrum steht. 2026 sollen die ersten Forschungscluster starten. Die Unis haben Anträge eingereicht, unter anderem mit dem Thema Zero Waste. Die deutsche und damit auch die sächsische Bauforschung – davon bin ich überzeugt – werden davon sehr profitieren. Denn letztendlich sehen wir: Wir brauchen neues Bauen. Wir brauchen klimaresistentes Bauen. Wir brauchen abfallneutrales Bauen, wenn man so will. Für die internationale Vernetzung des BFZ bin ich sehr dankbar. Wir sind diesbezüglich mit der Universität Dresden in sehr engem Kontakt. Die United Nations University Flores, die UNU-Flores, stellt durch ihre Teilnahme die internationale Vernetzung dar. Was mir ein wenig Sorge macht, ist, dass wir schon sehr lange mit dem BMWSB dazu im Kontakt sind. Das BMWSB hat sich zum BFZ noch einmal ausdrücklich bekannt. (Zuruf Prof. Dr. Jörg Scheibe, BSW) – Das BMWSB, das Bundesministerium; Entschuldigung, Herr Prof. Scheibe. – Aber die haben momentan auch ziemliche Haushaltsrestriktionen und können wohl auch nicht so ganz einfach sagen: So, jetzt Glück auf, gesunde Schicht! Die kommen dort auch nicht so gut voran. Aber ich bin fest davon überzeugt – die Vereinsgründung läuft – , dass wir dieses Jahr den Standort in Bautzen in gewisser Weise an den Start bringen können. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Die Gesamtredezeit ist abgelaufen. Wir kommen nun zur Fraktion BÜNDNISGRÜNE. Kollege Löser an Mikrofon 3; bitte.
