Norbert Mayer
Ja. – Frau Schubert, rechnen Sie doch einmal nach, wie viele Gleichstellungsbeauftragte es inzwischen auch in vielen kleineren Städten und Gemeinden gibt, (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Wie viele sind es denn?) und ziehen Sie sie doch mal zusammen. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Sie behaupten das doch!) Ich komme aus der DDR; dort waren Männer und Frauen gleichberechtigt, und das hat sich hier in Sachsen nie geändert. Wir haben Männer und Frauen immer auf gleicher Stufe gehabt. Deshalb brauchen wir diese Gleichstellungsbeauftragten nicht. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Wie viele sind es denn nun?) Jeder einzelne Gleichstellungsbeauftragte ist aus meiner Sicht überflüssig. Und Frau Schubert, schön, dass Sie sich einen Versprecher von mir, als ich von „Wasserstoffrohr“ gesprochen habe, so gut gemerkt haben. Das finde ich gut. (Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE: Ich habe nichts zu Wasserstoff gesagt! – Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Verzeihen Sie mir bitte, dass ich „Rohr“ gesagt habe; ich meinte natürlich die Wasserstofftechnik. Sie denken, dass Sie unsere Energieversorgung in Zukunft mit Wasserstofftechnik regeln können, mit grünem Wasserstoff, den es nirgendwo gibt. Es gibt – wenn überhaupt – blauen Wasserstoff. (Zurufe Franziska Schubert und Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Der besteht aus Erdgas. 96 % des Wasserstoffs werden aus Erdgas hergestellt, was Sie auch ablehnen. (Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE: Ich habe nicht über Wasserstoff geredet!) Wenn Sie sagen, wir wollten die Kommunen aushungern, dann stimmt das nicht. Entlasten Sie die Kommunen von diesen sinnlosen Sozialgeschichten, von den überhöhten Kosten, die dabei entstehen, von den überhöhten Kosten für Asyl! (Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE: Was hat das mit Wasserstoff zu tun?) Wir sind dafür, dass diese Kosten, die die Kommunen belasten, zurückgeführt werden. (Franziska Schubert, BÜNDNISGRÜNE: Hä? – Zuruf Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Dann brauchen wir keine Schulden, um die Kommunen zu retten. Vielen Dank. (Beifall AfD) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war die Antwort des Kollegen Mayer. Nun fahren wir fort mit Herrn Patt von der CDU. Bitte, Herr Kollege.
