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Katja Meier

GRÜNE 13.05.2026 Sitzungen 8/29

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Christopher-Street-Days sind in Sachsen sichtbarer denn je, und zugleich stehen sie Jahr für Jahr stärker unter Druck. Wer heute einen CSD organisiert, organisiert nicht nur ein buntes Straßenfest; er organisiert Sichtbarkeit in einer Zeit, in der Sichtbarkeit Mut kostet. Queere Menschen gehen nicht auf die Straße, weil Gleichberechtigung längst erreicht wäre, sie gehen auf die Straße, weil sie Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalt erleben. Weil es noch immer nicht selbstverständlich ist, dass Menschen frei leben und lieben können. Genau deshalb sind CSDs politisch. (Beifall BÜNDNISGRÜNE, Sophie Koch, SPD, und Juliane Nagel, Die Linke) Aber es ist ein sehr umfangreicher, vielschichtiger Prozess. Wir haben bei der Vorstellung diese unterschiedlichen Ebenen präsentiert. Zum einen sind wir dabei, ein Leitbild zu erarbeiten, das wir als Entwurf vorlegen wollen. Dann wollen wir in den Regionen und mit den kulturpolitischen Sprechern das Thema Leitbild diskutieren, um ein gemeinsames, abgestimmtes Leitbild mit Leitlinien für das Land zu haben. Bei diesem Prozess wird die Dokumentation im eigenen Haus unterstützt, wenn es um Zahlen und Zuarbeit von der Agentur geht, die wir damit beauftragt haben. Aber die Dokumentation erfolgt bei uns im Haus, die Zuständigkeit liegt bei Frau Fabritius. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Die Gesamtredezeit ist damit abgelaufen. Nun könnte Herr Kollege Berger noch eine Frage stellen. – Das möchte er offenbar nicht, weil er nicht im Plenarsaal ist. Damit bedanken wir uns bei der Frau Staatsministerin, und ich schließe den Tagesordnungspunkt.

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