Juliane Pfeil
Die hängen dran?! – Gelächter SPD) Aber ich meine, wenn es nicht anders geht, muss man auch diese Option sehen. Vor allen Dingen muss man es realitätsnah über einen Zeitstrahl verfolgen. Es hat keinen Sinn, zu sagen: Wir sind bestimmt bald mit Batteriespeichersystemen so weit. Herr Löser, Sie haben auf dem Energiekongress gehört, was wir brauchen. Wir brauchen jetzt bidirektionales Laden bei E-Autos – alles schön, alles gut. Aber das ist doch nicht komplett in einem bestimmten Zeitraum zu schaffen, in dem man sagt: Gut, jetzt haben wir einen Durchbruch erreicht, wir sind jetzt unabhängig. Das funktioniert alles nicht. (Widerspruch Staatsminister Dirk Panter) Also müssen wir unsere Ausrichtung in der Energiepolitik dementsprechend gestalten und dürfen nicht nur sagen: Na ja, dann müssen wir ein bisschen hier und ein bisschen dort schrauben. (Widerspruch Staatsminister Dirk Panter) Nein, es wird so lange ein Kohlekraftwerk am Start sein, es werden so lange Gaskraftwerke am Start sein, es werden so lange Energielieferungen aus Ländern – auch wenn sie uns vom demokratischen Profil her nicht gefallen – bestehen bleiben, bis echte Alternativen möglich sind. (Staatsminister Dirk Panter: Das ist Realismus!) Ich sage es noch einmal: Der Weg führt an der Kernenergie nicht vorbei. (Beifall AfD) Wenn wir Industrieland bleiben wollen, werden wir die Kernenergie in Größenordnungen benötigen. Und wenn wir sie nicht bei uns bauen, weil kein Weg dorthin führt, dann werden wir diese Mengen an Kernenergie-Strom aus anderen Ländern beziehen müssen. Ist das nicht auch eine Abhängigkeit? Vielen Dank. (Beifall AfD) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Schönen Dank. Es sprach für die AfD-Fraktion Herr Abg. Zwerg. Gibt es weiteren Redebedarf? – Dann Herr Kollege Böhme von der BSW-Fraktion. (Jan-Oliver Zwerg, AfD: Hat der Redezeit?)
