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Jens Hentschel-Thöricht

BSW 30.10.2025 Sitzungen 8/21

Ist aber bissel dünn!) Die besprochenen Beteiligungsformate zum Bildungsland 2030 möchte ich herausstellen. Viele von Ihnen haben es angesprochen: Das war ein umfassender Beteiligungsprozess. Über mehrere Jahre wurden unterschiedliche Perspektiven der öffentlichen Schulen und der freien Schulen aufgenommen. Es ist ein richtiges Erfolgsprojekt, und es ist auch zu einem guten Abschluss gekommen. Es gibt die Handlungsfelder Lernen, Steuerung, Professionalisierung und Infrastruktur. Wir haben viel zu tun und wir wollen diese 64 Maßnahmen, die dort beschrieben sind, nicht erst im Jahr 2030 umsetzen, sondern so schnell wie möglich. Wir haben bereits in diesem Schuljahr Maßnahmen umgesetzt, und ich kann schon ankündigen: Wir werden Ihnen zum Jahreswechsel vorstellen, welche nächsten Schritte wir im nächsten Schuljahr mit dem Bildungsland 2030 machen wollen. Dennoch bleiben der Unterrichtsausfall und die Lehrerversorgung unsere große Herausforderung. Sie haben es hier angesprochen: Wir haben immer noch zu viel Unterrichtsausfall. Allerdings haben wir auch gegengesteuert. Das Maßnahmenpaket ist angesprochen worden. Wir haben 4 000 Abordnungen, die für viele Lehrerinnen und Lehrer nicht einfach sind, in wenigen Monaten vollzogen. Ich möchte an dieser Stelle den Personen danken, die das in schwieriger Lage auch mitmachen. Ich kann Ihnen sagen: Wenn wir die Kenndaten im Ausschuss vorstellen werden – Ende November kommen wir ja zusammen –, dann werden Sie sehen, dass unsere Maßnahmen wirken, wie unsere ersten internen Zahlen zeigen. Es fällt weniger Unterricht in diesem Schuljahr in Sachsen aus. Insbesondere für unsere Oberschulen ist das eine gute Nachricht. Und ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. (Beifall CDU, SPD, BÜNDNISGRÜNE und Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch) Zum Schluss möchte ich etwas zur angesprochenen Arbeitszeituntersuchung von Lehrerinnen und Lehrern sagen. Wir haben die Ergebnisse vorgestellt. Es ist die größte repräsentative Umfrage zur Erfassung der Arbeitszeit von Lehrkräften. Fast 4 000 Lehrkräfte haben sich beteiligt. Wir haben etwa 32 000 Lehrkräfte an sächsischen Schulen, das heißt, mehr als 10 % haben daran teilgenommen. Es ist eine aussagefähige Studie und viele Bundesländer interessieren sich für unsere Ergebnisse. Selbstverständlich gibt es – Sie haben das wahrgenommen – ganz unterschiedliche Profile und Ergebnisse. Aber ich will an dieser Stelle sagen, dass zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer über ihr Soll von 40 Stunden hinaus an unseren Schulen arbeiten. Das betrifft insbesondere unsere Schulleitungen, aber auch Teilzeitlehrkräfte und Vollzeitlehrkräfte. Das kann man nicht hoch genug anrechnen. Herzlichen Dank an alle Lehrerinnen und Lehrer, die nicht auf die Uhr schauen, die mit Herzblut dabei sind und wirklich für ihren Beruf leben. Das müssen wir jeden Tag betonen. Lehrer ist der wichtigste Beruf. Ohne den Beruf Lehrer gibt es überhaupt keine anderen Berufe in diesem Land. Deshalb zum Schluss herzlichen Dank an unsere Lehrerinnen und Lehrer! (Beifall CDU, SPD und Staatsregierung) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war Staatsminister Conrad Clemens für die Staatsregierung. Damit sind wir am Ende der Aussprache angekommen. Das Schlusswort hat nun die BSW-Fraktion und ich sehe zum vierten Mal zu diesem Punkt Herrn Kollegen Wurzler. Bitte schön.

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