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Lars Wurzler

BSW 30.10.2025 Sitzungen 8/21

Nein. (Unruhe im Saal) – Sind Sie jetzt fertig? – Dann gut. (Zuruf Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) – Noch nicht, ich habe ja noch Zeit. Vielen Dank, Herr Lippmann, dass Sie mich gefragt haben. Ja, ich habe noch Zeit und ich werde sie nutzen. Das Problem mit dem Gipfel ist: Es geht nicht darum, 20- Minuten-Gespräche mit dem Staatsminister für Kultus zu führen, und das mit einer Art Nummernziehen – ich bin jetzt mal 20 Minuten dran, weil ich die GEW oder der Landeselternrat bin –, sondern es geht um einen großen Gipfel mit allen Akteuren. Das ist das Thema. Es geht um die drängendsten Probleme. Es sollen Konzepte für die kommenden Jahre erarbeitet werden, die Bestand haben, also keine Schnellschüsse sind. Sie wiesen bereits darauf hin: Es sollen langfristige Lösungsideen her. Das ist ganz klar und das ist auch das Ziel dieses Gipfels. Wenn das eben nicht reicht, dann muss man gegebenenfalls nachlegen. Weil wir wissen, dass es weder ein Schnellschuss sein darf, noch dass so etwas schnell geplant ist, weil auch die Vorund Nachbereitung und die Durchführung mitzudenken sind, ist unser Vorschlag, den Gipfel erst im Frühjahr durchzuführen. Im Vorfeld müssen Ziele klar formuliert werden, und zwar für alle nachvollziehbar und transparent. Ich empfehle hierfür das SMART-Modell als Zielformulierungsunterstützung. Wenn das Ergebnis eine spürbare Verbesserung der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern und aller anderen Genannten bringt, ist mir persönlich bzw. unserer Fraktion egal, wie viele Gipfel es braucht. Entscheidend ist: Es muss eine Verbesserung her. (Beifall BSW) Darüber, ob ein Gipfel das richtige Maß ist, kann man ja streiten. (Zuruf Sören Voigt, CDU) Mir persönlich ist es auch egal, unter welcher Feldpostnummer das Ganze läuft. Das muss man noch einmal feststellen. Deswegen fordern wir diesen Schulgipfel, an dessen Ende Ergebnisse stehen, die sich von Vernunft und Gerechtigkeit leiten lassen. Vielen Dank. (Beifall BSW und AfD) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war Kollege Wurzler von der BSW-Fraktion in der dritten Rederunde. Gibt es aus der Runde der Fraktionen das Bedürfnis, darauf zu reagieren? – Herr Berger, haben Sie noch einmal Interesse? – Gibt es Interesse an einer vierten Rederunde, Herr Wurzler? Ich frage ganz direkt. (Lars Wurzler, BSW: Vielen Dank, nein!) Gut, dann hätte jetzt Staatsminister Konrad Clemens die Möglichkeit, für die Staatsregierung Stellung zu nehmen. Bitte schön, Herr Staatsminister.

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