Thomas Thumm
Herr Kollege Hartmann, Sie haben gesagt, Sie wollen in Sachsen eine Verkehrsgesellschaft und begrüßen das Zusammengehen der Verkehrsverbünde. Das ist der Ursprung Ihres Handelns: zentrale Verwaltung, Planwirtschaft aus Dresden heraus, ohne die Bedürfnisse der einzelnen Regionen zu kennen. Das, was Sie fordern, gab es Anfang der 1990er-Jahre. Das würde das System aufblähen und unendlich teurer machen. Wir verwalten hier Steuergelder – Gelder, die uns die Bürger zur Verfügung stellen –, und Ziel muss es sein, eine Verkehrsinfrastruktur, auch mit ÖPNV, zu entwickeln, die kosteneffizient funktioniert. Das geht nicht mit Zentralismus aus Dresden heraus, sondern dafür braucht es regionale Verkehrsverbünde vor Ort, die das regeln und mit den bereitgestellten Geldern effizient umgehen, um einen effizienten Personenverkehr im Bereich des ÖPNV zu organisieren. Das ist die Lehre aus den 1990er-Jahren. Deswegen wurden die regionalen Verkehrsverbünde geschaffen. Wir müssen mit dem Geld, das uns die Steuerzahler zur Verfügung stellen, effizient umgehen. (Beifall AfD) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Herr Kollege Hartmann möchte am Mikrofon 1 reagieren.
