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Marko Schiemann

CDU 29.10.2025 Sitzungen 8/20

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Ich möchte mich ganz herzlich für diese Debatte bedanken, auch für die kritischen Anmerkungen. Es gibt eine Antwort auf eine kritische Anmerkung, die etwas damit zu tun hat, dass der Freistaat alles tun muss, damit die Stiftung ihre Arbeit leisten kann, aber auch, dass die Sprache und Kultur über die Bereiche weitergeführt werden, die wir in den Witaj-Kindergärten, aber auch in der Schule anbieten. Das bedeutet, dass an der Oberschule in Hoyerswerda der Sorbisch-Unterricht so weiterzuführen ist, wie es Kollegin Schwietzer schon vor einigen Jahren angesprochen hat. Dennoch ging es heute um die Stiftung für das sorbische Volk. Sprache verbindet auch alle anderen Ebenen, in denen Sprache angewandt wird, wo ich Mut zur Anwendung der Sprache haben muss. Dabei ist natürlich der Schulbereich ein wichtiger Ort. 1991 wurde die Stiftung gegründet. Nach 34 Jahren – das ist keine Lobhudelei – kann man sagen: Die Stiftung für das sorbische Volk ist ein Erfolgsmodell. Es ist damals, 1990, wichtig gewesen, dass die Vereinbarung zwischen Helmut Kohl, Kurt Biedenkopf und Manfred Stolpe aus Brandenburg dazu beigetragen hat, dass 1991 diese Stiftung gegründet worden ist. Die Redner, die heute hier gesprochen haben – bis hin zu Ihnen, liebe Frau Staatsministerin –, haben letztendlich dieses Erfolgsmodell beschrieben und dass es sich lohnt, für die Weiterführung dieses Erfolgsmodells alle Energie einzusetzen und alle Kräfte für das neue Finanzierungsabkommen einzubringen. Das haben Sie alle dargelegt. Dafür Tagesordnungspunkt SIMSON – Mehr Ein ostdeutsches Drucksache 8/3930, Antrag der Fraktion Auch hierzu können die Fraktionen Stellung nehmen. Die Reihenfolge in der ersten Runde ist: AfD, CDU, BSW, SPD, BÜNDNISGRÜNE, Linke, fraktionsloser MdL und die Staatsregierung, wenn gewünscht. Wir steigen ein. Ich sehe Herrn Abg. Moncsek von der AfD-Fraktion. Bitte, Sie haben das Wort.

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