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Sabine Zimmermann

BSW 29.10.2025 Sitzungen 8/20

Vielen Dank, Herr Präsident. Vielen Dank, Herr Hartmann, dass Sie die Frage zulassen. Dass es unterschiedliche Meinungen zu dem Thema Krieg und Frieden gibt, das sollten wir, denke ich, in der Demokratie zulassen. Ich will Sie jedoch einfach einmal in die Lage eines Jugendlichen versetzen, der 17 oder 18 Jahre alt ist und jetzt in seinem gesamten Umfeld erlebt, wie das Thema nur noch Aufrüstung heißt. (Staatsminister Christian Piwarz: Frage!) Das Wort Abrüstung gibt es gar nicht mehr im Vokabular. (Andreas Nowak, CDU: Was wollen Sie denn abrüsten? Nichts mehr da!) Die jungen Menschen, die jetzt ins Leben treten mit 18 Jahren, die einen Beruf erlernen oder vielleicht studieren wollen, sind in diesem Umfeld, in dem es nur um Militarisierung und Aufrüstung geht, und müssen solche Entscheidungen fällen. Ich will einfach nur einmal daran erinnern, wie schwer es auch die jungen Menschen haben. Wir alle reden hier in einer Debatte – – Wir sind alle ein bisschen älter, glaube ich. Die Menschen, die es wirklich betrifft, die fragt man nicht. Ich finde, dass wir fahrlässig sind, wenn wir diesen jungen Menschen etwas aufoktroyieren. – Danke. (Beifall BSW – Unruhe im Saal) Dritter Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe: Das war eine Zwischenbemerkung, keine Frage, aber Sie können trotzdem gern darauf eingehen.

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