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Albrecht Pallas

SPD 11.09.2025 Sitzungen 8/19

Da ich diese von Ihnen aufgemachte Rechnung nicht direkt nachvollziehen kann, würde ich Ihnen ungern zustimmen, nur um Ihnen nach dem Mund zu reden. Das ist nicht meine Art. Der Name „Steuern“ rührt auch daher, dass wir in unserem Land etwas steuern wollen. Da geht es um eine grundsätzlich gerechte Verteilung des Vermögens, des Reichtums zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen und sozialen Gruppen. Da ist seit mehreren Jahrzehnten eine Entwicklung in Gang geraten, die eher dazu geführt hat, dass wenige Superreiche immer größere Anteile des Vermögens halten, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung immer weniger hat. Sollte das für uns alle eine Mahnung sein? Insofern kann ich den Appell heraushören, dass wir an einem gerechteren Steuersystem arbeiten müssen. Das ist auch seit jeher das Ziel der SPD. So nehme ich auch den Bundesfinanzminister wahr. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Das war die Reaktion von Herrn Kollegen Pallas. Nun folgen wir in der zweiten Runde wieder der Rednerreihenfolge. Für die CDU-Fraktion spricht Herr Kollege Flemming.

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