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Iris Firmenich

CDU 10.09.2025 Sitzungen 8/18

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Auch wenn es schon spät ist, denke ich, dass man das nicht unwidersprochen stehen lassen darf, was vom AfD-Kollegen hier gesagt wurde. (Beifall CDU, SPD, BÜNDNISGRÜNE, Die Linke und Staatsregierung) Ich hatte zwar damit geliebäugelt, meinen Redebeitrag zu Protokoll zu geben, aber nun werde ich doch sprechen, weil es notwendig ist. Die AfD legt uns hier einen Antrag vor, zu dem wir schon im Ausschuss sehr ausführlich debattiert und den wir dort abgelehnt haben. Die AfD versucht, mit ihrem Antrag auf einen Zug aufzuspringen, der längst die volle Fahrt aufgenommen hat. Die Weiterentwicklung des Sächsischen Bildungsplans hin zu einer verbindlichen Arbeitsgrundlage für die frühkindliche und kindliche Bildung bis zum 10. Lebensjahr ist in vollem Gange. Herr Urban hat davon schon geträumt. Das finde ich prima. Er kommt auf unsere Spur. Die Punkte, die die AfD mit Ihrem Antrag umgesetzt wissen will, sind Ziel dieses Prozesses. Natürlich geschieht die Fortschreibung des Bildungsplans auf wissenschaftlicher Basis. Das Ziel besteht darin, alle Kinder frühzeitig und altersentsprechend so gut wie möglich zu fördern und ihnen einen gelingenden Übergang zur Grundschule zu ermöglichen. Dabei geht es um ihre sprachliche, emotionale, soziale, gesundheitliche und motorische Entwicklung, genauso wie um die Vermittlung sogenannter basaler Kompetenzen. Wir wollen frühzeitig Unterstützungsbedarfe erkennen und dann gezielt fördern. Deshalb werden wir die Untersuchungen im vierten Lebensjahr und die Vorschuluntersuchungen überprüfen, um zu klären, wie man das am besten erreicht und wie eine begleitende pädagogische Diagnostik verankert werden kann. Um all diese Ziele optimal in der Praxis umsetzen zu können, bedarf es guter räumlicher Bedingungen. Das steht in Ihrem Antrag, aber davon haben Sie nicht geredet. Es braucht qualifizierte und motivierte Fachkräfte. Die Fortbildung der Fachkräfte zur Umsetzung des neuen Bildungsplans haben wir eingeplant. (Unruhe im Saal) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Darf ich um ein klein wenig Aufmerksamkeit bitten. Es ist ein unglaubliches Gemurmel im Raum. Das hat Frau Firmenich nicht verdient.

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