Dr. Sven Eppinger
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Um kurz auf die vorherigen Beiträge einzugehen: Herr Richter und Herr Pallas, man kann das so sehen wie Sie und die Vertriebenen von damals mit den Flüchtlingen von heute vergleichen. Ich persönlich sehe es nicht so. Die Umstände waren ganz anders. Viele in meiner Familie und viele in unserem Bekanntenkreis, die auch eine Vertriebenenhistorie haben, haben sich von diesen Aussagen beleidigt gefühlt, dass die Vertriebenen von damals den Flüchtlingen von heute gleichgesetzt sind. (Beifall Martina Jost, AfD) Die Umstände sind ganz andere. Es sind Menschen, die dort wirklich um ihr nacktes Überleben kämpfen mussten. Sagen Sie mir bitte, wo ein Tunesier, der hierherkommt, um sein nacktes Überleben kämpfen muss, (Beifall AfD) oder ein Albaner oder jemand aus dem Kosovo. Es verhöhnt die Erinnerung an diese Menschen. Und, Herr Gebhardt, ich schätze Sie. Sie sind rhetorisch herausragend, hervorragend, ich würde gern so sein wie Sie. Aber die Verwandtschaft Ihrer Partei mit der SED konnte man jetzt nicht übersehen. (Beifall Martina Jost, AfD –
