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Sandra Gockel

CDU 21.05.2025 Sitzungen 8/13

Frau Dr. Maicher, Sie haben gefragt, ob Sie die Sache vielleicht falsch verstanden haben. Ja, an dieser Stelle haben Sie es falsch verstanden. Ich setze das nicht mit einer Baumaßnahme gleich. Es ist unser aller Interesse, dass die Gedenkstätte so schnell wie möglich fertiggestellt wird. Dazu stehen wir – das habe ich ganz deutlich gesagt. Aber: Sie wissen, dass PMO-Mittel bis zu bestimmten Zeiten und bis zum Ende des Jahres abgerechnet sein müssen. Das ist ebenfalls in die Debatte einzubringen. Ich möchte auch zurückweisen, dass es zynisch sei, zu einer Beteiligung einzuladen. Vielmehr möchte ich anregen, dass wir unserer Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen gerecht werden müssen. Diese wollen wir pädagogisch prägen, damit umzugehen, zu erinnern, zu lernen und so die Geschichte zu verstehen, um ihr Handeln in der Zukunft positiv auszurichten. Das wollen wir erreichen, doch dafür braucht es auch Zeit, die uns manchmal aufgrund äußerer Umstände nicht zur Verfügung steht – auch wenn wir hier im Hohen Hause sind –, sondern es sind äußere Umstände – Situationen und Bauabläufe – die wir nicht immer im Detail beeinflussen können. Deswegen möchte ich noch einmal darauf hinweisen: Es ist uns wichtig, dass die Gedenkstätten prägende Orte der Erinnerungskultur sind – vor allen Dingen für unsere jungen Menschen im Freistaat Sachsen – und wir alle gemeinsam dazu beitragen. Es ist mein Wunsch, das sage ich offen, dass wir das gelingend hinbekommen, um dort generationengerecht zu wirken. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war die Erwiderung an Mikrofon 6 durch Frau Kollegin Gockel. Jetzt frage ich AfD und BSW, ob es Redebedarf gibt. – Das sehe ich nicht. Dann übergebe ich das Wort an Herrn Kollegen Eisenblätter von der SPD-Fraktion; bitte schön.

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