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Henning Homann

SPD 21.05.2025 Sitzungen 8/13

Vielen Dank, Frau Präsidentin. Ich wollte einmal kurz auf diese Milchmädchenrechnung eingehen, die uns Herr Peschel hier offenbart hat. Er hat behauptet, bei 31 000 Euro Jahresgehalt brutto würden am Ende 18 000 Euro herauskommen, das heißt eine Steuerund Abgabenlast von 40 %. Dem will ich einmal widersprechen. Diese Rechnung ist falsch. Von 31 000 Euro Jahresbrutto gehen 2 700 Euro Steuern ab. Von diesem Geld werden Schulen, Lehrer, Polizistinnen und Polizisten finanziert. (Lachen AfD – Frank Peschel, AfD, steht am Mikrofon.) Ein weiterer Abzug betrifft 2 800 Euro für die Rente, so dass der Kollege später eine sichere Rente hat, und 2 650 Euro für die Krankenversicherung, damit dieser Mensch eine Krankenversicherung hat und Hilfe bekommt, wenn er krank wird. Das macht, wenn man die weiteren Abgaben abzieht, 21 500 Euro, das sind 30 % statt 40 %. Wissen Sie Herr Peschel, wir sind es gewohnt, dass Sie hier abenteuerliche Rechnungen machen, die auch nie gegenfinanziert sind. In der Regel wollen Sie irgendwelchen Reichen und Unternehmen Steuern schenken, was dazu führt, dass wir wieder Lehrer und Polizisten entlassen müssten. (Oh-Rufe AfD) Ich wollte an dieser Stelle vorrechnen, wie unseriös Sie arbeiten und wie gut es ist, dass der Wirtschaftsminister in diesem Land Panter und nicht Peschel heißt. Vielen Dank. (Beifall SPD und Staatsregierung) Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Es sprach am Mikrofon 2 Kollege Homann. Die Reaktion am Mikrofon 6 folgt jetzt von Herrn Kollegen Peschel. Bitte schön.

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