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Oliver Fritzsche

CDU 27.03.2025 Sitzungen 8/11

Dann würde ich an dieser Stelle gleich noch eine zweite Frage stellen. Sie hatten auch ausgeführt, dass in der Perspektive angestrebt ist, die Studentenzahlen etwas zu erhöhen. Nun konnte man vor einiger Zeit der Presse entnehmen, dass zumindest in diesem Semester ein leichtes Absinken zu verzeichnen war. Lässt sich aufklären, welche Studiengänge von diesem Absinken der Studentenzahlen besonders betroffen sind? Gibt es gegebenenfalls eine Ursachenforschung dazu? Sebastian Gemkow, Staatsminister für Wissenschaft, Hochschule und Forschung: Die Gesamtzahl der Studierenden an der Dualen Hochschule Sachsen ist leicht gestiegen, und zwar um circa 2,5 %. Wir haben allerdings bei den Studienanfängern den von Ihnen beschriebenen Einbruch von etwa 5 % gesehen. Diese Zahlen sind nicht außergewöhnlich. Das heißt, hieran lässt sich in meinen Augen noch kein langfristiger Trend ablesen. Aber es gibt natürlich bestimmte Standorte und Studienangebote, die in besonderem Maße betroffen sind. Wir haben zum Beispiel einen Rückgang im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen gesehen. Da ist die Zahl der Studierenden um etwa 18 % gesunken, während zum Beispiel der Technikbereich ein leichtes Wachstum verzeichnet hat. Aber das sind zu kurzfristige Momentaufnahmen, als dass man hieraus einen langfristigen Trend ablesen könnte. Wichtig ist, dass die Studienakademien vor Ort jederzeit auch die Möglichkeit haben – natürlich mit gewissem Vorlauf –, Studienangebote zu reduzieren, möglicherweise sogar abzuschaffen und dann neue einzubringen, wenn langfristige Trends absehbar sind. Das ist der große Vorteil dieser Einrichtung: dass man auf die regionalen Bedarfe der Wirtschaft ganz besonders flexibel und letzten Endes auch mittelfristig reagieren kann. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Dann geht die Fragemöglichkeit weiter zur AfD-Fraktion an Mikrofon 7.

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