Christian Hartmann
Kay Ritter!) – Kay Ritter. Herr Ritter, entschuldigen Sie bitte. Wir werden uns noch kennenlernen. Herr Ritter, wo ist es besser, Steuergelder so einzusetzen, dass Handwerk und Wissen erhalten bleiben? Etwas Besseres gibt es doch gar nicht. Das muss man einmal ganz deutlich sagen. Das Wichtigste ist, dass wir hier die Industrie in die Pflicht nehmen. Das Recht und die Pflicht zur Reparatur eines Gegenstands liegt vielleicht teilweise auch in der Zuständigkeit der EU, wird jedoch bereits propagiert und ist möglich. Großhändler, insbesondere diejenigen, die im Ausland produzierte Geräte vertreiben, sowie die Hersteller der Industrie müssen verpflichtet werden, die notwendigen Grundlagen für Reparaturen bereitzustellen. Es ist wichtig, die Reparaturmöglichkeit bei der Entwicklung zu schaffen. Ich habe dazu ein herrliches Beispiel. Man musste einen Kühlschrank leider in den Schrott geben, weil man eine Sonde nicht auswechseln konnte. Wenn diese anders verlegt worden wäre, hätte man den Kühlschrank retten können. (Unruhe im Saal) Dazu kommt noch die sinnige Reparaturbeschreibung. Das ist natürlich ein wichtiger Beitrag dazu, und die Anleitung sollte selbstverständlich digital verfügbar sein. Da müssen wir uns nicht lange aufhalten. Aber ich kann Ihnen ein Beispiel aus meiner Vergangenheit nennen. Dritter Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe: Dürfte ich wieder um etwas Ruhe bitten?
