Albrecht Pallas
Herr Zwerg, ich wollte kurz intervenieren, weil es direkt besser passt. Zunächst einmal danke ich für den differenzierten Redebeitrag. Sie haben wichtige Punkte angesprochen: die Frage der Gesamtheit der Instrumente, die wir zur Verfügung haben, und wie wir sie am besten einsetzen, und zwar auf eine Weise, dass es den Mieterinnen und Mietern genauso nutzt wie den Unternehmen, die wir ja brauchen – egal ob gemeinwohlorientiert oder gewinnorientiert. Das ist etwas, das ich vorhin nur angedeutet habe. Wir werden es heute Nachmittag wahrscheinlich bei den beiden Anträgen, die vor uns liegen, noch mehr im Detail miteinander diskutieren können, aber darum geht es eigentlich. Die Mietpreisbremse wird immer als das Teufelszeug und als Selbstzweck dargestellt. Deswegen war es mir wichtig, in meiner Rede vorhin noch einmal zu betonen, dass es kein Selbstzweck ist; denn solange wir keine ausreichende Zahl von bezahlbaren Wohnungen für den Bedarf in diesen Gruppenhaushalten mit geringeren Einkommen haben, brauchen wir sie, um vor zu krassem Wachstum zu schützen – das vielleicht vom Mindset her, ein Kompromiss. Es geht nicht darum, damit zu gängeln, aber es muss funktionieren. Da bin ich bei Ihnen. Danke. Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Vielen Dank, Herr Abg. Pallas. Es gibt eine Reaktion von Herrn Zwerg.
