Henning Homann
Vielen Dank, Herr Präsident. Kleiner Link-Tipp, vielleicht googeln Sie mal den wissenschaftlichen Begriff Mount Stupid? Ich denke, das wäre ein dienlicher Hinweis für Sie. Sie haben die sehr interessante Frage gestellt: Was hat die SPD eigentlich die letzten zehn Jahre in der Kinder- und Jugendpolitik gemacht? (René Standke, AfD: Nichts Gutes!) Ich werde es Ihnen deshalb einfach mal sagen: Wenn es darum geht, offene Angebote in Sachsen zu schaffen, zu sichern und auszubauen, wenn es darum geht, Schulsozialarbeit zu schaffen, wenn es darum geht, Jugendverbände und die Sportjugend zu stärken, dann hat die SPD – zusammen mit ihren Koalitionspartnern – in den letzten zehn Jahren Folgendes gemacht: (Zuruf Doreen Schwietzer, AfD) Wir haben das Budget für Kinder und Jugendliche in genau diesen Bereichen vervierfacht, liebe Kolleginnen und Kollegen. Vervierfacht! Wir haben im deutschen Vergleich als Bundesland – bezogen auf die Größe – das größte Landesprogramm für Schulsozialarbeit, das haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gemacht, und darauf sind wir stolz. (Mike Moncsek, AfD: Ganz toll!) Was haben Sie für die Kinder und Jugendlichen in diesem Land gemacht? Einmal nichts! Wenn man sich anschaut, wie Sie über Menschen, über Kinder und Jugendliche sprechen, (Zuruf Lars Kuppi, AfD) möchte ich gern wissen, wie Sie zu Klaus Wichmann stehen. Er ist der Meinung, dass Kinder im Kitaalter eigentlich gar nicht in die Kita gehen, sondern ausschließlich zu Hause betreut werden sollten. (Susanne Schaper, Die Linke, steht am Mikrofon.) Das ist nicht nur ein steinzeitliches Bild von Erziehung und Bildung, sondern auch von Kindern und Jugendlichen und ein Frauenbild aus den Fünfzigerjahren, liebe Kolleginnen und Kollegen. Das sind Sie, und diejenigen, die für Kinder, Jugendliche und Familien kämpfen, sitzen hier. Vielen Dank. (Beifall SPD, Die Linke und vereinzelt CDU)
