Ronald Pohle
Vielen Dank, Herr Präsident. Herr Kollege Rudolph, ich bin von Ihrem Wortbeitrag ein wenig überrascht. Konnten Sie den Inhalt meiner Rede oder anderer Reden mitverfolgen? Es ist doch durchaus ein Mangel an Bildung, der dort an diesem Humboldt-Gymnasium stattgefunden hat. Aber unabhängig davon sagen Sie, dass man in dem Beruf des Soldaten sein Leben verlieren kann. Das ist richtig. Doch wir wissen, dass wir eine Parlamentsarmee haben – das hatte ich in meinem Wortbeitrag noch einmal herausgearbeitet – und das Ganze über enge Grenzen und Kontrollen über das Parlament gesteuert wird. Wie groß ist jedoch die Gefahr, dass auch Zivilisten zu Schaden kommen? Wir sehen das gerade in dem fürchterlichen Krieg in der Ukraine. Zivilisten können über eine schwache Verteidigung zu Schaden kommen, und wenn wir hier in Deutschland keine Verteidigung bzw. Abschreckung haben, dann werden Zivilisten stärker in Schäden einbezogen. Insofern bitte ich Sie, das zur Kenntnis zu nehmen, dass diese Kurzintervention genau an der Stelle kommt. Vielen Dank. (Beifall CDU) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war Kollege Pohle mit einer Kurzintervention auf den Redebeitrag von Herrn Rudolph. Herr Rudolph, Sie hätten jetzt die Möglichkeit, darauf zu reagieren. Möchten Sie davon Gebrauch machen? – Er möchte davon Gebrauch machen. Bitte kommen Sie zu einem der Mikrofone. (Nico Rudolph, BSW: Nein, nicht nötig!) – Er verzichtet, danke. Gibt es in dieser zweiten Rederunde noch Aussprachebedarf? – Das kann ich nicht erkennen. Somit hätte nun die Staatsregierung die Möglichkeit einer Wortmeldung. – Herr Staatsminister Piwarz; bitte schön.
