Sandra Gockel
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Gut ausgebildete und verfügbare Arbeitskräfte gehören zu den elementaren Voraussetzungen für einen modernen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Beispielsweise die Standortentscheidung von TSMC oder die Standorterweiterung von Infineon belegen, dass unser Freistaat über die Standortfaktoren verfügt, um für die großen Hightech-Unternehmen attraktiv zu sein, und zwar trotz der stark angestiegenen Bürokratie und den nachteiligen Energiepreisen, die unserer gesamten Wirtschaft zusehends die Luft zum Atmen nehmen. Neben diesen großen Industrievertretern bilden die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, Betriebe und Handwerker bekanntermaßen das Rückgrat unserer sächsischen Wirtschaft. Obwohl die vergangenen Jahre nicht zuletzt aufgrund verschiedener Krisen, aber auch durch die genannten Punkte wohl eher als durchwachsen zu bewerten sind, steht im Blick der Jahrzehnte insgesamt eine bemerkenswert gute Bilanz zu Buche. Dies ist den mutigen Unternehmern, den fleißigen Mitarbeitern und den guten Rahmenbedingungen in unserem Freistaat zu verdanken. Entschließungsantrag bezogen. Aber wer meinen Ausführungen zugehört hat, wird gemerkt haben, dass wir diesen Entschließungsantrag nur ablehnen können. Argumentativ hatte ich es in meiner Rede getan, ohne es explizit zu erwähnen. Diesen Entschließungsantrag kann man nur ablehnen. – Danke.
