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Jörg Dornau

AfD 01.02.2024 Sitzungen 7/83

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Herr Staatsminister Günther! Ich möchte noch einmal kurz auf Ihren Beitrag eingehen und auf das, was diese Woche passiert ist. Dass Sie als Staatsminister in Leipzig auf einer Demo offen mit der Antifa sympathisieren, das spricht Bände. Ich frage Sie ganz direkt: Wissen Sie eigentlich, was Sie da sagen? (Widerspruch bei den LINKEN und den BÜNDNISGRÜNEN) Kennen Sie diese Organisation? Ist es Ihnen bewusst, dass die Antifa in vielen US-Bundesstaaten als Terrororganisation eingestuft ist? (Widerspruch bei den LINKEN, den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD – Unruhe im Saal) Wissen Sie, dass diese Organisation für Gewaltandrohung steht? (Zuruf des Abg. Marco Böhme, DIE LINKE) Wissen Sie, dass diese Organisation für Gewalttaten verantwortlich ist? Dafür sollten Sie sich schämen! Das muss ich Ihnen so sagen. Sie sprachen die Demos, die Unterwanderung etc. an. Die Demo war am 10. Januar in Dresden. (Zuruf der Abg. Lucie Hammecke, BÜNDNISGRÜNE) Ich bin selbst mit meinem Traktor hierhergekommen. Ich habe mir die Rede vom Ministerpräsidenten angehört. Sie habe ich dort vermisst, (Zuruf der AfD: Ooooh!) man hat Sie auf keinem Wagen gesehen. Kann es vielleicht sein, dass die Bauern Sie nicht mehr sehen wollen? Dass sie einfach die Nase von Ihnen und Ihrer verqueren, grünen Ideologie vollhaben? (Beifall bei der AfD) Schauen Sie sich doch die Wahlergebnisse im ländlichen Raum an: Sie sind teilweise gerade einmal mit 2 % durchgerückt. (Zuruf von der AfD: Ja!) Und jetzt wollen Sie hier die Landwirtschaft bestimmen? Das ist quer! (Zuruf von der AfD: Das ist quer!) Das geht nicht. Und was ich auch nicht verstanden habe: Der Ministerpräsident stand auf einem Wagen bei den Bauern und er hat viel Reue gezeigt, das muss man ihm lassen, das rechne ich auch an – so ehrlich bin ich. Doch was mir neu war, ist, dass sich ein Ministerpräsident, ein Chef, ein Geschäftsführer für die Unfähigkeit seines Mitarbeiters dort vor den Bauern entschuldigt! (Sabine Friedel, SPD: Das ist doch kein Mitarbeiter!) Dass er sich für Ihre Unfähigkeit entschuldigen muss und Sie nicht einmal dort waren! Ich denke, das ist einmalig. Ich war sprachlos. (Sabine Friedel, SPD: Wären Sie es nur jetzt!) Trotzdem zieht Herr Kretschmer – der Kollege sagte es bereits – das grüne Jäckchen nicht aus. (Marco Böhme, DIE LINKE: Das sind die Sachsenfarben! – Zuruf der Abg. Lucie Hammecke, BÜNDNISGRÜNE) Das muss man als Sachse wissen und das wird sich der Sachse merken; denn der Sachse ist helle. Ihre Sprüche zur Infrastruktur, zu den Schlachthöfen etc.: Was ist mit diesen passiert? Vor ein oder zwei Jahren gab es eine PM über ein Projekt im Freistaat Sachsen. Dieser möchte ein wenig unterstützen, es ging um das regionale Schlachten, ein bisschen hier, ein bisschen dort. Es war irdendein Projekt in Chemnitz. Was ist denn damit? – Pusteblume! (Lachen der Abg. Jens Oberhoffner und Mario Kumpf, AfD) Es ist nichts davon zu hören, nichts darüber zu lesen. Sie bekommen es nicht gebacken, das ist Ihre Problematik! Sie haben Ihre grünen Schweißträume in der Nacht, Sie träumen von einer Ökolandwirtschaft. (Simone Lang, SPD: Sie sollten sich schämen! – Zuruf von den LINKEN: Das ist doch widerlich!) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Herr Dornau, bitte.

Alle Reden von Jörg Dornau Protokoll ↗