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Susan Leithoff

CDU 13.12.2023 Sitzungen 7/80

Vielen Dank, Frau Präsidentin. Herr Dr. Dringenberg, ich muss einiges zu Ihrem Redebeitrag klarstellen. Wenn Sie sagen, für nichts, also fürs Zeitabsitzen, bekomme man einen akademischen Titel geschenkt, dann frage ich mich, ob Sie nicht genügend Zeit hatten – weil wir ja festgestellt haben, der Gesetzentwurf sehr schnell eingebracht worden ist –, ihn richtig zu lesen, oder wie Sie zu Ihrem Ersten Staatsexamen gelangt sind. Ich denke, die studentische Zeit bis zum Ersten Staatsexamen ist davon geprägt, Prüfungen abzuleisten, Klausuren zu schreiben, Hausarbeiten zu schreiben, also von wissenschaftlichen Arbeiten. Diese werden benotet und bewertet. Wenn man das nicht erreicht, bekommt man überhaupt keine Zulassung für das Erste Staatsexamen. Von daher geht es nicht ums Zeitabsitzen, sondern darum, den Weg bis dahin in irgendeiner Weise zu würdigen. Das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt, Sie haben gesagt, es bestehe die Gefahr, dass jemand wegen des „Bachelors light“ gar keine Staatsprüfung mehr ablege. Die Gefahr ist nicht gegeben. Wie Sie schon festgestellt haben, ist es deutlich weniger als ein Staatsexamen, sodass jeder, der den Weg bis dahin gegangen ist – und das Studium ist sicherlich kein leichtes und kein kurzes – am Ende zur Staatsprüfung gehen und diese ablegen wird. Im Übrigen haben Sie sich in Ihrem Redebeitrag selbst widersprochen. Zum einen sagen Sie, dass es keinen Anreiz mehr gebe, das Staatsexamen zu erreichen. In einem anderen Satz haben Sie gesagt, dass der Arbeitsmarkt diesen Bachelor nicht anerkennen werde. Was denn nun? (Beifall bei der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN, der SPD und der Staatsministerin Katja Meier) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war Frau Leithoff mit einer Kurzintervention. Herr Dr. Dringenberg, Sie können jetzt darauf reagieren.

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