Markus Scholz
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Eine weitere Möglichkeit, Ärztinnen und Ärzte zu entlasten, ist die gerade angesprochene Delegation von medizinischen Leistungen. So können nichtärztliche Praxisassistentinnen und -assistenten oder Versorgungsassistentinnen und -assistenten in der Hausarztpraxis oder bei der Betreuung von Patientinnen und Patienten unterstützen, indem sie etwa Haus- oder Pflegeheimbesuche übernehmen. Für die medizinische Versorgung unserer sächsischen Bevölkerung gerade unter dem Einfluss des demografischen Wandels und des Arbeits- und Fachkräftemangels müssen wir weiterhin Maßnahmen ergreifen. Unser Sächsisches Krankenhausgesetz bildet dafür eine gute Grundlage, um auch mit Gesundheitszentren die medizinische Versorgung vor allem in den ländlichen Regionen sicherzustellen. Weiterhin brauchen wir eine große Kraftanstrengung, um medizinische Fachkräfte für Sachsen zu gewinnen und ausbilden zu können – egal, ob sie aus Sachsen, anderen Bundesländern, dem europäischen oder dem nicht europäischen Ausland kommen. Vielen Dank. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN und des Staatsministers Wolfram Günther)
