Frank Schaufel
Ich werde in der zweiten Runde dazu Stellung nehmen, wie das verbessert werden kann. Im Übrigen – das habe ich hier schon des Öfteren gesagt – haben wir in den großen Kliniken einen Anteil von Nichtdeutschstämmigen in Höhe von 40 %. Wenn wir das nicht hätten, dann könnte manches Krankenhaus geschlossen werden. Es ist doch kein Problem, wenn ein Krankenhaus Stellen ausschreibt und sich jemand aus Bulgarien oder Tschechien bewirbt, dann fangen sie dort an. Sie verdienen hier mehr als in ihrer Heimat. Das Problem haben wir eigentlich nicht. (Daniela Kuge, CDU: Wer ist denn wir?) Um mehr Ärzte zu gewinnen, brauchen wir dringend familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Jetzt kommt es. Junge Ärzte möchten zunehmend mit geregelten AchtStunden-Tagen angestellt sein. Wenn wir nicht endlich gute und motivierende Angebote machen, verabschieden sich die Ärzte woanders hin, im Zweifel sogar in das Ausland. Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Herr Schaufel, gestatten Sie die nächste Zwischenfrage?
