Gerhard Liebscher
Vielen Dank, Frau Präsidentin. Schön, dass wir weitermachen können. – Herr Staatsminister, welche Maßnahmen zur Förderung der Sekundärrohstoffnutzung – sowohl von kritischen Metallen als auch von Kies – ergeben sich aus der neuen Rohstoffstrategie? Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: Ich habe am Anfang gesagt, dass die Rohstoffstrategie der Prozess ist, in den wir aktiv einsteigen. Wir haben zwar in der ersten Rohstoffstrategie eine klare Zuwendung zu dem Thema Sekundärrohstoffe gehabt, aber vor allem die Spezialisierung, die auch in Ihrer Frage enthalten ist und zum Beispiel Industriemetalle, aber auch die Frage nach Steinen und Erden und so weiter betrifft, ist das, bei dem wir die Maßnahmen definieren und den Prozess wirklich in Gang setzen müssen. Von daher ist meine Antwort: der Prozess; denn diese Maßnahmen sollen jetzt – Stichwort: Arbeitsgruppe – erarbeitet werden. Wir setzen trotzdem auf den Erfahrungen auf; denn – wie schon gesagt – bereits in der ersten Rohstoffstrategie ist das Thema der Sekundärrohstoffe enthalten. Die Maßnahmen werden erarbeitet, da stehen wir am Anfang des Prozesses. Es wurde im Dezember beschlossen und wird nun im Landtag diskutiert. Es soll genutzt werden, um das zu stärken. Das Thema Sekundärrohstoffe setzt aber auch darauf auf, dass wir in Sachsen sowohl von der Forschungsseite als auch von der Unternehmensseite industrielle Partner haben, die uns dabei helfen können, zu untersetzen, was möglich ist und möglich sein muss. Der Bereich der Sekundärrohstoffe wird sich deutlich erhöhen müssen. Wir werden trotzdem weiterhin explorieren müssen. Zu glauben, wir könnten komplett alles auf Sekundärrohstoffe bauen, geht fehl. Aber der Anteil wird sich massiv und deutlich erhöhen müssen; denn sonst werden wir unsere Nachhaltigkeitsziele nicht erreichen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Herr Winkler, bitte.
