Dirk Panter
Falsch!) – Das ist sehr wohl eine Tatsache. (Sabine Friedel, SPD: Nein!) – Außerdem habe ich gerade das Wort, und nicht Sie. – Die Landbevölkerung muss die Auswirkungen der Energiewende tragen. Die Energiewende wird jedoch weniger auf dem Land und vielmehr in der Stadt gewählt. Deshalb frage ich Sie, ob Sie diesen Stadt-Land-Konflikt in der Weise aufzulösen gedenken, dass auch Lebensräume in der Stadt, in den Ballungszentren – beispielsweise die Elbwiesen, wie wir sie hier vor uns sehen, oder Tagebauseen; ich denke an den Cospudener See – mit Fotovoltaik bestückt werden, oder dass Wälder in Stadtnähe oder Stadtparks wie der Leipziger Auwald mit Windkraft in Anspruch genommen werden, um bei diesem starken Gefälle zwischen Stadt und Land Ausgleich zu verschaffen und damit auch der Stadtbevölkerung zu ermöglichen, ihren Anteil zur Energiewende zu leisten? – Danke.
