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Daniela Kuge

CDU 01.02.2023 Sitzungen 7/65

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Beger, wo sind Sie? – Da. Die Jungwinzer kommen natürlich sehr gern nach Sachsen zurück. Sie können einfach einmal das Staatsweingut Wackerbarth besuchen. Dort haben wir unheimlich viele Jungwinzer, die ganz engagiert sind. Sie kommen natürlich nach Sachsen zurück. In der ersten Runde habe ich Ihnen bereits aufgezeigt, worin die Besonderheiten des sächsischen Weinbaugebietes als Wirtschaftsfaktor und Kulturgut liegen. Nun werde ich darauf eingehen, wie wir die Winzer noch besser unterstützen und die hohe Qualität erhalten können. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Aha!) Die künftige Förderung der Bewirtschaftung der WeinbauSteillagen im Freistaat Sachsen sollte die Anpflanzung neuer, innovativer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten – die genannten PIWIs; Kollege Lippmann ist schon darauf eingegangen – wirklich weiterhin einbeziehen. Zusätzlich soll dafür gesorgt werden, dass Partner für eine auf Sachsen ausgerichtete Weinbauforschung gesucht und unterstützt werden, zum Beispiel über eine überregionale Weinbauforschung und -beratung mit den anderen weinbaubetreibenden Bundesländern. Bereits jetzt, Kollege Böhme, haben wir im Rahmen des Bundesprojektes EXPRESS unter Koordination der Uni Leipzig bei uns in Sachsen erprobt, wie Smart-Farming im Weinbau aussehen kann. Es werden digitale Technologien in der Landwirtschaft für spezielle Pflanzentypen erprobt. Unter anderem geht es dabei um die automatisierte Überwachung von Umweltfaktoren mithilfe von Sensortechnik. So können beispielsweise elektronische Krankenakten im Spezialpflanzenanbau erstellt werden. In den Weinbergen funktioniert das digitale Pflanzenmonitoring per Drohne. Sie sammelt mit verschiedenen Multispektral- oder Infrarotkamerasystemen Informationen über die Reben. IT-Systeme verarbeiten die Informationen und liefern den Winzerinnen und Winzern grundlegende Informationen über die Gesundheit ihrer Pflanzen direkt auf das Tablet oder Smartphone. So können Pflanzenzustand oder -krankheiten im Weinberg erkannt werden. Drohnen lassen sich aber auch als Spürdrohnen für den optimal angepassten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder Düngern einsetzen. Der Freistaat Sachsen muss diese Anstrengungen des sächsischen Weinbaus, dem Weinbau bestmögliche Bedingungen zu geben, selbstverständlich weiterhin unterstützen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür Sorge tragen, dass der Weinbau in Sachsen zukunftsweisend wird. Vielen Dank. (Beifall bei der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN der SPD, und des Staatsministers Wolfram Günther) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war Daniela Kuge für die CDU-Fraktion mit dem Beginn einer zweiten Runde. Gibt es weiteren Rede- und Aussprachebedarf bei den Fraktionen? – Das sehe ich nicht. Dann bitte ich Herrn Staatsminister Günther, das Wort zu ergreifen.

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