Juliane Nagel
Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Fraktionen! Ich mache es an der Stelle kurz. Allerdings verweise ich darauf, dass wir fünf Anträge hier in diesem Kapitel haben. Das ist nicht die Menge angesichts dessen, was noch kommt. In diesem Punkt geht es uns – ich habe es in meiner Rede schon angesprochen und Frau Meier hat auch darauf reagiert – um das Absenken des Ansatzes im Bereich der Beratungs- und Betreuungsangebote der nebenamtlichen und nebenberuflichen Tätigkeiten der Seelsorgebetreuung und Suchtberatung von Gefangenen. Es wurde hier ins Feld geführt, dass zwei Psychologinnen eingestellt sind. Nichtsdestotrotz ist uns die Position der Suchtberatung sehr wichtig. Es gab ein Gespräch von Mitgliedern meiner Fraktion mit der Landesstelle gegen die Suchtgefahren, wo uns explizit nahegelegt wurde, hier dafür zu sorgen, dass in diesem Bereich eher aufgesattelt als heruntergefahren wird, wobei deutlich gemacht wurde, dass der Status quo nicht befriedigend ist. Zudem – und das werden Sie heute auch in weiteren Einzelanträgen noch öfter hören – drängen wir darauf, dass auch bei der Förderung von externen Angeboten innerhalb von freien Trägern, die uns in verschiedenen Bereichen unterstützen, zum Beispiel im Justizvollzug, im Sozialbereich, natürlich auch Preis- und Tarifsteigerungen abgebildet werden. Das umfasst unser Änderungsantrag zu der Position, zu dem ich um Zustimmung bitte. (Beifall bei den LINKEN)
