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Alexander Wiesner

AfD 16.12.2022 Sitzungen 7/63

Alle außerhalb der Stadt!) – Viele im ländlichen Raum; das ist gut möglich. Doch die meisten Kinder und Jugendlichen wohnen in der Stadt und dort ist das nicht so. Die Schule ist tatsächlich für viele der einzige Erfahrungsraum, wo man diese praktischen Erfahrungen machen kann. (Thomas Kirste, AfD: Schlecht für die Städter!) Das ist der einzig mögliche Erfahrungsraum für den Umgang mit Säge und Feile, für den Umgang mit älteren Menschen, mit Krankheit, für den Umgang mit Nadel und Faden. Wir hören sehr oft, dass das Dinge sind, die zu Hause passieren müssten. Die passieren zu Hause nicht, und dass so etwas zu Hause nicht passiert, ist doch kein Defizit der Elternhäuser. Denn die vielen Elternhäuser in den Städten wohnen heute anders als vor 50 oder 100 Jahren. Deswegen funktioniert es auch nicht zu sagen, die Eltern seien dafür zuständig, sondern wir müssen endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass sich die Lebensumstände in den letzten 100 Jahren gravierend verändert haben und dass sich deshalb auch die Lernumstände in den Schulen gravierend verändern müssen. Deshalb reden wir nach wie vor über die Entschlackung der Lehrpläne. Deswegen reden wir nach wie vor darüber, Zeit zu gewinnen, Praktisches einzuüben, elementare Kenntnisse immer und immer wieder zu erlangen und darüber hinaus Erfahrungen sammeln zu können. Das braucht eine Stundentafelreduzierung. Das braucht Ganztagsschulen. Das braucht fächerverbindenden Unterricht, Projektarbeit. Das alles sind die Dinge, die Sie von der AfD nicht so richtig mögen, und deshalb ist Ihr Antrag auch nicht zu Ende gedacht. Ich bringe ein Beispiel: Mathe, Klassenstufe 7, Gymnasium. Ist es in den heutigen Zeiten wirklich wichtig, für das Darstellen und Berechnen von Prismen und Pyramiden 20 Unterrichtsstunden zu verwenden? (Martina Jost, AfD: Ja! –

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