landtag.sachsen.de ↗

Sandra Gockel

CDU 16.12.2022 Sitzungen 7/63

Herr Dr. Weigand, wenn wir Berufsorientierung wollen, dann ist die an der Oberschule in perfektem Maße ausgebildet, aufgestellt und wird dort wunderbar durchgeführt. Das Gymnasium ist dafür da, zu einem akademischen Abschluss hinzuführen und die Studierfähigkeit herzustellen. Das ist nicht der Auftrag der Oberschule. Jedoch lässt die Bildungswegdurchlässigkeit es hier in Sachsen zu, von der Oberschule aus den akademischen Weg zu gehen. Deshalb haben wir die ganz praktische Ausrichtung, auch mit dem Fach WTH, an der Oberschule. Wir haben ergänzende, berufsbegleitende Elemente und Module, wie ich sie aufgeführt und die Kollegen sie eingeführt haben und wie sie in der Stellungnahme des Kultusministeriums zu finden sind. Das sind Angebote für jene, die meinen, auch bei dem durchlässigen Weg des Gymnasiums im Verlauf der gymnasialen Laufbahn eine andere Richtung wählen zu wollen. Das ist völlig in Ordnung. Aber ich muss nicht ein zweites System in den akademischen Bildungsweg einbringen. Das bringt sie nicht vorwärts, das wird sie nicht zum Ziel führen. Deshalb ist das aus meiner Perspektive eine Scheindebatte. Sie müssen die Oberschule stärken, wenn wir den Fachkräftemangel im Bereich des Handwerks und der Industrie verringern wollen. Das ist mein Petitum. (Beifall bei der CDU und der Staatsregierung) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war die Erwiderung. Nun kommen wir zur nächsten Rednerin. Frau Kollegin Neuhaus-Wartenberg, Fraktion DIE LINKE, bitte schön.

Alle Reden von Sandra Gockel Protokoll ↗