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Sandra Gockel

CDU 21.09.2022 Sitzungen 7/56

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Der Antrag „ABC-Sofortprogramm“ betrifft ein ernstes Thema. Leider geht der Antrag über das „Abc“ nicht hinaus. Unser Anspruch in diesem Hohen Hause sollte schon sein, dass wir uns mit dem ganzen Alphabet beschäftigen und nicht nur mit der Echokammer für einseitigen Lehrerlobbyismus sind. (Beifall bei der CDU) Die demografische Entwicklung ist eine Tatsache. Gegen den Trend im Großen sind kaum Mittel wirksam. Die gemachten Vorschläge sind für jemanden, der bis vor Kurzem in der Praxis war, wenig nachvollziehbar. Derzeit sehen wir uns einer konzertierten Aktion der GEW ausgesetzt, (Unruhe bei den LINKEN) sei es in der Presse, sei es durch die parlamentarische Begleitung durch derartige Anträge. Es geht nicht um wirkliche Lösungen, sondern die GEW will ihre Rituale leben. Entlarvend für die Denkweise, die dahintersteht, ist der Frage-Antwort-Katalog auf der GEW-Homepage (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) mit der wunderschönen Frage: „Kann ich meine Teilnahme an der heutigen Kundgebung als Arbeitszeit abrechnen?“ (Heiterkeit bei der CDU) Wenigstens ist die Antwort richtig: „Nein, ich kann es nicht.“ Interessant ist ja, dass jedes Bundesland – egal welchen Weg es bisher gegangen ist – Schwierigkeiten hat, die Unterrichtsversorgung abzusichern. Die Ursachen sind jeweils andere. Schule braucht in Sachsen nicht die Wiederholung von Diskussionen der Vergangenheit, sondern die Bereitschaft, auf immer neue Schüler- und Elterngenerationen zu reagieren, in Inhalten und Formen mit der Zeit zu gehen. (Zuruf von der CDU: Sehr gut! –

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