Andreas Heinz
Herr Präsident! Ich staune etwas über die Rednerabstimmung bei der antragstellenden Fraktion. Der eine erklärt uns, dass das alles gar nicht notwendig sei und hinten und vorn nicht funktioniere, und der nächste sagt, eigentlich reiche es hinten und vorn nicht. Wie sollen wir uns denn verhalten? Insofern bleibe ich bei dem, was ich gesagt habe: Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Wir müssen das eine tun, ohne das andere zu lassen. (Jan-Oliver Zwerg, AfD: Ein bisschen konkreter, Herr Heinz, ein bisschen konkreter!) Auch Braunkohle ist ein endlicher Rohstoff. Es dauert sicher nur etwas länger, da leben wir auch auf Kosten unserer Kinder und Enkel. Ansonsten gehören wir schon lange zu der Fraktion, die sagt: Das Abschalten von bisherigen Kapazitäten muss mit dem gleichen Zubau einhergehen. (Jan-Oliver Zwerg, AfD: Mindestens!) Denn nichts ist schlimmer, als wenn durch einen großflächigen Blackout das an und für sich gute Anliegen der Energiewende von der Bevölkerung mit einem Mal nicht mehr geteilt wird, da es zu Einbußen bei Wohlstand usw. kommt. (Holger Hentschel, AfD: Ist schon passiert! Wir haben die höchsten Strompreise! – Zuruf des Abg. Jörg Kühne, AfD) Daran haben wir unsere Zweifel. Daher kann ich nur an unserem Weg festhalten, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen, und die Kohle so lange in Betrieb zu lassen, bis entsprechende Kapazitäten sie ersetzen können. Danke schön. (Beifall bei der CDU) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Kollege Heinz sprach für die CDU-Fraktion. Gibt es weiteren Redebedarf seitens der Fraktionen? – Das sehe ich nicht. Dann übergebe ich jetzt an die Staatsregierung, an Herrn Staatsminister Günther. Bitte schön, Herr Staatsminister.
