André Barth
Danke, Frau Präsidentin, und danke, Herr Staatsminister. Vielleicht könnten Sie mir beantworten, wie Sie zukünftig mit den verbliebenen Brunnendörfern im Osterzgebirge umgehen wollen. Dort ist mit der derzeitigen Förderung ja durchaus ein Ausbaufortschritt zu verzeichnen. Wir haben aber auch Ortsteile, wo wir damit rechnen müssen, dass die einzelnen Anschlusskosten 70 000 oder 80 000 Euro betragen. Für ein lebenswertes ländliches Leben müsste ja eigentlich ein Wasseranschluss vorhanden sein – während diejenigen, die bereits ans Wasser angeschlossen sind, dann natürlich sagen: Das macht die Wasserversorgung teurer. Wie stehen Sie als Staatsminister denn dazu, die Brunnendörfer, in denen die Brunnen vielleicht auch diesen Sommer wieder trockenfallen, langfristig kontinuierlich mit Trinkwasser zu versorgen?
