Juliane Pfeil
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte nicht alles wiederholen, was meine beiden Vorrednerinnen gesagt haben, sondern im Besonderen auf zwei Aspekte eingehen. Zum einen möchte ich auf die Erweiterung des Personenkreises auf Seniorinnen und Senioren eingehen; denn ich glaube, das ist ein wichtiger Ansatzpunkt. Nicht nur Familien und Jugendliche haben in den letzten zwei Jahren sehr viel entbehren müssen, sondern auch Seniorinnen und Senioren. Wir wissen alle – dabei zitiere ich gern meine Kollegin Simone Lang –, dass gerade das Thema Einsamkeit bei Älteren, bei Senioren, ein riesengroßes Thema ist: Wie können wir das begleiten? Es ist ganz klar, dass wir es denjenigen, die sich den Museumseintritt, den Besuch in einem Schloss oder wo auch immer nicht leisten können, ermöglichen, an der Gesellschaft teilhaben zu können und gemeinsam mit Freundinnen und Freunden etwas zu erleben. Ich glaube, das ist ein wichtiger Beitrag, auch wenn es nur ein kleiner ist. Aber unsere Senioren im Freistaat werden es uns mit Sicherheit danken. Ein anderer Punkt ist die Frage, inwieweit die Kommunen darin besser eingebunden werden. Nun spreche ich aus einer Perspektive aus Plauen. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Befragung, aber ich glaube, der Bekanntheitsgrad des Familienpasses in Plauen ist sehr gering – nicht deshalb, weil er toll ist und vieles ermöglicht, sondern deshalb, weil die Begünstigten, also die Einrichtungen, die momentan darin enthalten sind wie unsere Schlösser und Burgen, im Vogtland nicht so richtig vorhanden sind. Das ist etwas, was wir in Dresden finden. In Freiberg – die Kollegin hat es gesagt – gibt es Angebote. Umso wichtiger ist es, dass wir mit den Kommunen ins Gespräch kommen, wie wir den Familienpass in Absprache mit den Kommunen über eine geklärte Kofinanzierung zu erweitern. Wir haben schöne Angebote, unter anderem unsere Sächsischen Staatsbäder wie in Bad Elster, bei denen ich mir wünsche, dass wir darüber sprechen, ob wir diese einbeziehen können. Ich glaube, da haben wir etwas vor uns. Es ist gut, dass wir jetzt starten. Ich hoffe, dass wir im Haushalt als Koalitionsfraktionen die notwendige Unterstützung dieses Hauses bekommen, wenn wir diesen erweitern möchten, und bitte um Zustimmung zum Antrag. (Beifall bei der SPD, der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN und der Staatsregierung) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Frau Kollegin Pfeil sprach gerade für die SPD-Fraktion zu uns. – Jetzt bitte ich für die AfD-Fraktion Frau Schwietzer.
